Die Nachbarschaften haben im Durchschnitt drei bis vier Monate an ihren Darstellungen gebaut. In diesem Jahr wird der 80. Festzug mit seinen Mottowagen, Gruppenvorführungen, Einzelgängern und heimatkundlichen Darstellungen durch die Innenstadt rollen. Der Festzug setzt sich am Sonntag, dem 06. September, um ca. 13 Uhr am Ochsenkamp in Bewegung. Er endet wieder am Ende der Markgrafenstraße (Ecke Kaiserstraße). Die Kaiser- und Viktoriastraße werden seit dem letzten Jahr nicht mehr angefahren – beliebte Örtlichkeiten sind verloren gegangen, weil Gaststätten nicht mehr da sind. Verkehrsbeziehungen ändern sich und nicht zuletzt ändert sich das Klima und fordert Festzugteilnehmer und die Besucher am Straßenrand gleichermaßen heraus.
Der Festzug wird viele schöne Beiträge der Nachbarschaften enthalten. Ebenso sind die Städtefreunde aus Fourqueux in Frankreich sowie Haspe, Gevelsberg, Voerde und Langerfeld sowie zahlreiche Musikkapellen vertreten. Der Vorjahressieger (die Brunner Nohberschaft) startet in diesem Jahr traditionell auf der Startnummer 01.
Das Thema „Sicherheit“ ist für die Schwelmer Nachbarn nicht neu und war stets von großer Bedeutung. Seit drei Jahren gibt es ein ergänzendes Sicherheitskonzept für die Mitwirkenden im Festzug. Das Konzept wurde auch auf die „äußere Sicherheit“ erweitert, da es Verkehrsteilnehmer gibt, die Beschilderungen und Absperrungen nur als netten Hinweis verstehen. Ihnen gilt es den Eingriff in den Zugweg zu erschweren.
Die Dachorganisation der Schwelmer Nachbarschaften arbeitet hier wieder eng mit der Stadt Schwelm und den Ordnungsbehörden, Feuerwehr und Polizei zusammen. Die Schausteller der Heimatfestkirmes sowie zahlreiche ansässige Schwelmer Unternehmen sind mit ihren Fahrzeugen unterstützend dabei.